Thermo- und Cryotherapie

Bei der Thermo- und Cryotherapie (Wärme- und Kältetherapie) erfolgt die Schmerzbehandlung durch die Verwendung altbekannter Hausmittel: Wärme und Kälte als natürliche Heilverfahren.

Die Cryotherapie
Die Kältetherapie basiert auf der aus der Natur kommenden Erkenntnis, dass Kälte gegen Schmerzen wirkt. Patienten mit Arthritis oder Weichteilrheuma gehen hierbei beispielsweise in die extreme Kälte, um den Entzündungsschmerz zu lindern.

Die Kälte wirkt in erster Linie schmerzlindernd und entzündungshemmend. Darüberhinaus werden Spannungszustand, Durchblutung und Stoffwechsel der Skelettmuskulatur beeinflusst: Die Kälte greift regulierend in das gestörte zentrale Aktivitätsniveau ein und hat damit einen leistungssteigernden Effekt, vor allem hinsichtlich der Herz-Kreislauffunktion, des Energiehaushaltes und des Muskelstoffwechsels.

Die Thermotherapie
Bei der Wärmetherapie erfolgt die Behandlung des Patienten durch Wärmestrahlen oder Wärmeleitung, beispielsweise durch Heißluft oder heiße Rolle. Ziel dieser Therapieform ist es, Schmerzen und nicht-entzündliche Erkrankungen zu behandeln.

Eine wichtige Wirkung ist hierbei die Entspannung der Muskulator durch die eingesetzte Wärme: Hierdurch wird der körpereigene Stoffwechsel angeregt, was dazu führt, dass in erwärmten Geweben der Sauerstofftransport sowie die Nährstoffaufnahme, beziehungsweise die Abgabe von Abbauprodukten, steigen.

 

Behandelnde Therapeuten: Anja Kovaricek

 

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